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Russomobil zu Gast in Trier

Im Rahmen des Studientags Russisch an der Universität Trier besucht das Russomobil am 10.04.2013 zum ersten Mal die älteste Stadt Deutschlands, Trier. Trier befindet sich in dem Bundesland Rheinland-Pfalz, wo das Fach Russisch an den Schulen selten Interessenten findet. Um so motivierter sind wir für die russische Sprache zu werben.

Unser Tag beginnt zunächst mit einem herzlichen Empfang von Prof. Dr. Alexander Bierich, dem Verantwortlichen für den Lehrstuhl der Slawischen Philologie. Daraufhin folgt eine Einführungsveranstaltung, die an alle Besucher des Studientags gerichtet ist. An Schüler der achten bis zwölften Klassen, an Absolventen und Studienbewerber und an Lehrkräfte der russischen Sprache. Nach einer Willkommensrede von Prof. Dr. Bierich wird die Einführungsveranstaltung von Studentinnen der Slawistik fortgeführt. Mithilfe einer Powerpoint-Präsentation erzählen die jungen Frauen über die Feste und sehenswerte Orte Russlands. Daraufhin folgte ein Russlandquiz, jede richtig beantwortete Frage wird mit einem kleinen Preis in Form von russischen Pralinen belohnt.

Nun sind wir an der Reihe Interesse für die russische Kultur und Sprache zu wecken. Unser Publikum bilden Kinder der achten Klasse, die zuvor nie mit der russischen Sprache in Kontakt getreten sind. Doch schon nach dem ersten Programmpunkt „Dialog auf Russisch“ können sie fast akzentfrei einen Small Talk führen. Die Antworten auf die Frage „Was wisst ihr über Russland?“ sind hauptsächlich geografischen Charakters. Die Kinder wissen, dass das Land auf den Kontinenten, Europa und Asien, verteilt ist, dass es das flächengrößte Land der Welt ist sowie über viele Ressourcen verfügt. Auch die Städte Moskau und St. Petersburg sind bekannt.

Mit unserem Video „durch die Städte Russlands“ können wir die Kinder begeistern. Entgegen ihrer Erwartungen lernen sie die prunkvolle Seite Russlands kennen. Den Kindern wird deutlich, dass Russland nicht nur mit Kälte und Wodka in Verbindung zu setzen ist, sondern mit Kultur und sogar Badeurlaub. Abschließend zeigen wir den Trickfilm „Mascha i medwjedj“. Freudiges Lachen erklingt im Seminarsaal und die Kinder gehen im Gepäck mit Russomobil-Stickern, Postkarten, mehrsprachigen Wörterbüchern und Flyern zufrieden nach Hause.

Für uns ist damit der Tag in Trier noch nicht beendet. Wir gehen gemeinsam mit anderen Mitwirkenden des Studientags Russisch zum Mittagessen in die Universitätsmensa, wo wir uns über die gewonnenen Eindrücke austauschen können. Daraufhin folgt eine Stadtführung durch Trier geleitet von dem Slawistikstudenten der Universität Trier Artem Kouida. Innerhalb einer knappen Stunde durchlaufen wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Was nicht heißen soll, dass es in der Stadt wenig zu sehen gibt, ganz im Gegenteil. Die antiken Bauten und die Weinberge versprühen so ein warme Atmosphäre, dass man nur ungern die Stadt verlassen möchte. Gerne wären wir noch länger geblieben, doch auch andere Regionen Deutschlands rufen nach unserem Russomobil.

Maria Merkel

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