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RussoMobil im Jahr 2010                  Archiv

Lehrer-Wettbewerb: Gewinner stehen fest
Die Gewinner des Lehrer-Wettbewerbs, den das Kulturportal Russland auf Initiative der Russischlehrerin Anneliese Hoenack aus Berlin durchgeführt hat, stehen fest.
Der erste Preis, die eintägige Bereitstellung des RussoMobils an der Gewinnerschule, geht an eine Einsendung zum Thema Literatur
Weitere Information unter: http://www.kulturportal-russland.de/klass/


17. November 2010   Das RussoMobil nimmt an der 33. Russischolympiade, die der Russischlehrerverband NRW in diesem Jahr in Düsseldorf durchführt, teil.
Veranstaltungsort: Theodor Fliedner Gymnasium, Kalkumer Schlossallee 28, 40489 Düsseldorf

Erste Schulbesuche in NRW
15. – 16. November 2010   Das RussoMobil nimmt an den "Tagen der russischen Sprache" in Essen teil. Am Montag besuchen wir das Mädchengymnasium Essen-Borbeck. Am Diestag ist das RussoMobil am Gymnasium Essen-Überruhr im Einsatz.
18. November 2010   Das RussoMobil besucht die Hiberniaschule, Herne


10. – 11. November 2010   Das RussoMobil besucht Lutherstadt Wittenberg
1. – 6. November 2010   Das RussoMobil präsentiert sich bei der Woche der russischen Sprache DEUTSCH-RUSSISCHER DIALOG im Haus der Russischen Kultur und Wissenschaft in Berlin.

29. Oktober 2010   Der offizielle Start des RussoMobils im Land Brandenburg am Friedrich-Gymnasium in Luckenwalde.

Verbunden sein wird dieser Start mit einem „Tag der Russischen Sprache” in Brandenburg, bei dem nicht nur Schüler und Lehrer der Petersburger Partnerschule des Luckenwalder Friedrich-Gymnasiums anwesend sein werden, sondern auch Schüler und Lehrer der Botschaftsschule.
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Gewinner des Lyrik- und Foto-Wettbewerbes „Mein Sommer” des „Festivals der russischen Kultur — Alexandrowka 2010” ausgezeichnet werden. Der Wettbewerb war eine Initiative der Gesellschaft „Kultur Alexandrowka e.V.” in Zusammenarbeit mit der „Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch”, dem „Literaturkollegium Brandenburg” und der „Literarischen Werkstatt Potsdam” beim „Kultur- und Integrationszentrum Potsdam” ausgezeichnet werden.

Das RussoMobil und sein Team wird bereits ab dem Morgen in Luckenwalde im Einsatz und führt drei verschiedene Workshops durch. Danach findet ab 11:00 Uhr die Präsentation der Ergebnisse der RussoMobil-Workshops mit einer Preisverleihung an die besten Teilnehmer statt.

Presseecho


21. Oktober 2010   Veranstaltung für die Fachkonferenzleiter der Regionalstelle Zwickau am J.-H.-Pestalozzi-Gymnasium Rodewisch
18. – 19. Oktober 2010   RussoMobil-Konferenz im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin
ab 10:00 Uhr im Konferenzraum 611 in der 6. Etage

26. – 27. September 2010   Das RussoMobil präsentiert sich in Sachsen- Anhalt. Wir nehmen am Stadtfest in Zeitz im Rahmen einer interkulturellen Woche teil und anschließend besuchen wir das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Zeitz und das Agricolagymnasium in Hohenmölsen.
«РуссоМобиль» в федеральной земле Саксония-Ангальт


20. – 22. August 2010   Das RussoMobil nimmt am Großen Dresdner Stadtfest im Rahmen einer „Strasse der Freundschaft“ teil. Im Jahr 2010 steht Russland im Mittelpunkt der „Strasse der Freundschaft“.
Neben dem RussoMobil-Stand wird ein kleines Klassenzimmer errichtet. Für Kinder und Erwachsene wird ein Crashkurs Russisch angeboten. Für diejenigen, die Russisch schon gelernt haben, besteht die Möglichkeit, zu erfahren, welche Kenntnisse noch oder wieder vorhanden sind.
Es wird auch ein Sieger in einem Wissenstest über die Geschichte und Gegenwart in Russland ermittelt.

Veranstaltungsort: Dresdner Innenstadt. Der Ort für die Strasse der Freundschaft befindet sich unmittelbar an der berühmten Dresdner Frauenkirche. Entfernung nur 100 Meter.
«РуссоМобиль» на празднике города в Дрездене
17. – 18. Juli 2010   Das RussoMobil nimmt am Festival der Russischen Kultur Alexandrowka 2010 in Potsdam teil.
Am 25. Juni 2010 um 15.00 Uhr   Projektvorstellung in NRW

Veranstaltungsort: Zentralbibliothek (Gildehof), Hollestr. 3, 45127 Essen


11. – 13. Juni 2010   Das RussoMobil nimmt an den 4. Deutsch-Russischen Festtage in Berlin teil.

Fotobericht


RussoMobil-Start vollzogen!

Der feierliche Start des RussoMobil erfolgte am 20. April 2010 um 11.00 Uhr vor der Russischen Botschaft in Berlin. Pressemitteilungen

Mehr als hundert Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Bildung und Wissenschaft darunter u. a. der frühere Staatsminister im Auswärtigen Amt Gernot Erler und die ukrainische Botschafterin Natalia Zarudna sowie Vertreter der Russischlehrerverbände und von zivilgesellschaftlichen Organisationen und auch Schüler der Schule der Russischen Botschaft nahmen an der Feier teil.

Ansprache des Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Vladimir V.Kotenev

Ansprache Dr. Andreas Schockenhoff, MdB, Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit

Ansprache Peter Franke, Vorsitsender des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften (BDWO)

Ansprache Klaus Dropmann, Vorsitzender des Russischlehrerverbandes NRW

In weiteren Kurzbeiträgen verwiesen für das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin Direktor. Michail Wladimir, Simone Peichl vom Ernst Klett Verlag, und Regina Riemann vom Cornelsen Verlag sowie die verantwortliche Redakteurin der Zeitschift „Po Swetu“ Jelena König und Peter Iden von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch auf die Unterstützung ihrer Einrichtungen für das Projekt Russomobil. Ihre besten Wünsche für den Erfolge verbanden sie mit der Übergabe zahlreicher Materialien für die Ausstattung des Russomobils.

Um 11:35 durchschnitten der russische Botschafter Vladimir Kotenev, der Kooridinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit Dr. Andreas Schockenhoff, Klaus Dropmann als Vertreter des Deutschen Russischlehrerverbandes und der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften (BDWO) Peter Franke vor der Russischen Botschaft in Berlin ein rotes Band und gaben damit symbolisch den Start frei für das 1. RussoMobil in Deutschland.


Ansprache des Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Vladimir V.Kotenev bei der Präsentation des Projekts „RussoMobil“, Berlin, 20.April 2010

Sehr geehrter Herr Dr. Schockenhoff,
meine sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde der Russischen Sprache,

seit Jahrhunderten stand der deutsche Sprachraum in enger kultureller Wechselbeziehung mit Russland. Die Begeisterung für geistige Errungenschaften des jeweiligen Volkes war der Faden, der uns seit jeher verbunden hat und auch in den schwierigsten Phasen unserer Geschichte nie gänzlich abriss. Nicht nur Russen empfanden die kulturelle Begegnung als anregend, fruchtbar und beiderseitig gewinnbringend. Viele Deutsche standen bekanntlich im Dienste russischer Zaren als Diplomaten, Erzieher und Universitätsprofessoren. Deutsche Philosophen und Künstler fühlten sich von der russischen Sprache und ihrer immensen Gestaltungskraft angezogen und herausgefordert.

Heute ist bei uns das Interesse für die deutsche Sprache nach wie vor groß. Bei der letzten Volkszählung haben 2,9 Mio. Menschen in Russland angegeben des Deutschen mächtig zu sein. Über 4 Millionen Menschen in der Russischen Föderation lernen derzeit die Sprache Goethes und Kants. Das heißt, jeder Vierte, der Deutsch außerhalb Deutschlands studiert, tut es in Russland .Somit belegt Deutsch im Fremdsprachenunterricht den zweiten Platz hinter Englisch, deutlich vor Französisch.

Wie sieht es aber in die umgekehrte Richtung aus?

In Deutschland haben kürzlich etwa 6 Millionen Menschen angegeben, Russisch zu können. Rein rechnerisch herrscht also das ungefähre Gleichgewicht. Die Zahl der Deutschen, die heute Russisch als Fremdsprache studieren, ist aber um das 25-facher niedriger als umgekehrt. Es sind etwa 150 Tausend Menschen. Allerdings besteht etwa die Hälfte davon aus den Auswanderern aus der ehemaligen Sowjetunion, also aus Muttersprachlern. Die andere Hälfte bilden größtenteils Menschen, die noch zu den DDR-Zeiten Russisch als Pflichtfach hatten.

Erfreulicherweise ist es in den letzten zwei Jahren zumindest gelungen, die Anzahl der Russischinteressenten zu stabilisieren. An den Schulen ist sogar der Trend zur Einführung des Russischen als Wahlfach aufzuweisen

Dieser Tendenz folgend schicken wir heute ein ungewöhnliches Transportmittel auf den Weg durch Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, das auf ungewöhnliche Weise Interesse und Spaß am Russischlernen in den deutschen Schulen fördern soll. Mit Spielen, Büchern und Lehrmaterialien im Gepäck wird das „Russomobil“ – ein kleines Kulturinstitut auf Rädern - Stationen an Schulen machen und auf spielerische Art für die russische Sprache und Kultur werben.

Denn Gründe, Russisch zu lernen, gibt es mehr als genug! Ich werde nur einige erwähnen.

Sprachkenntnisse sind Schlüssel zum Völkerverständnis. Schon geringe Sprachkenntnisse bauen Brücken zu den Menschen und wecken Bewunderung bei ihnen. Und wenn es um zwei zahlenmäßig größte Nationen Europas geht, hängt davon in der Tat sehr viel ab.

Der zweite Grund ist die Kultur und Literatur des Landes, deren Reichtum, Ausdrucksstärke und unglaubliche Dynamik am besten in der Originalsprache zu erschließen  sind.

Der dritte Grund ist rein pragmatischer Natur. Auch wenn unser Land von der Wirtschaftskrise nicht verschont blieb, sind wir mittlerweile auf das Wachstumspfad zurückgekehrt. Unser Land wird als Markt- und Wirtschaftsstandort immer attraktiver. Eine Stelle in der Moskauer Niederlassung wird bei deutschen Unternehmen längst nicht als Exil, sondern als Beförderung gesehen. Bereits heute agieren 6500 deutsche Unternehmen in Russland, über 1000 davon haben Ihre Filialen im Land eröffnet. Sie alle brauchen qualifizierte Mitarbeiter.

Das Ziel des neuen Projektes, das vom Bundesverband der West-Ost Gesellschaften mit der Unterstützung der Stiftung „Russkij mir“ ins Leben gerufen wurde, ist es, unseren Schülerinnen und Schülern eigene Erfahrungen und Erlebnisse im Kontakt zu Russland, zur russischen Sprache und Kultur zu ermöglichen. Man will damit das Interesse an Russland fördern und mehr Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, die für Deutschland kulturell, historisch und wirtschaftlich immer wichtig gewesene und wichtiger werdende russische Sprache zu erlernen. Bereits bestehendes reges Interesse von Lehrern, Eltern und Schülern an „RussoMobil“ nicht nur in Brandenburg, sondern auch in anderen Bundesländern zeigt deutlich, dass das Projekt sicher vom Erfolg gekrönt wird.

Also, Leine los und gute Fahrt!


Ansprache Dr. Andreas Schockenhoff, MdB, Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit

Sehr geehrter Herr Botschafter Kotenew,
Sehr geehrter Herr Franke,
Sehr verehrte Damen und Herren,

Ich freue mich sehr, dass wir heute den Startschuss zu einem Projekt geben, das einen neuen Impuls für das Interesse an Russland und an der russischen Sprache verspricht.

An dem Russomobil waren viele beteiligt. Besonderes Verdienst gebührt dem BDWO, der das Projekt beharrlich bis zu seiner Umsetzung verfolgt hat, auch wenn zwischenzeitlich immer wieder Hindernisse auftauchten. Ich freue mich auch, dass Russki Mir einen wesentlichen Beitrag für die Finanzierung zur Verfügung gestellt hat.

Dass die russische Seite die russische Sprache in Deutschland fördert, ist gerade für uns Deutsche ein Gewinn. Die Sprache ist immer das erste und wichtigste Instrument, um den Zugang zu Kultur und Menschen zu erhalten. In einer Zeit, in der Englisch zur Weltsprache geworden ist, ist das Erlernen einer weiteren – und durchaus nicht ganz einfachen! - Sprache umso bereichernder. Auch brauchen wir in Deutschland Menschen, die Russland verstehen – und die die lange Tradition des fruchtbaren Austausches zwischen unseren Ländern fortführen.

Mit dem Russomobil wird die Generation von morgen angesprochen. Die Kurve unserer Beziehungen – gerade auch im wirtschaftlichen Bereich – hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach oben gezeigt. Wir können also davon ausgehen, dass der Bedarf an jungen Menschen, die sich für Russland interessieren, weiter zunehmen wird.

Ganz sicher weiß ich, dass es für unsere beiden Länder, unsere beiden Gesellschaften, einen großen Gewinn darstellen wird, wenn der Austausch breiter und intensiver wird. Und wenn möglichst viele Menschen aus Deutschland und Russland Einblicke in die jeweils andere Realität erlangen. Ich wünsche mir, dass die Zahl der Kontakte weiter zunimmt!

In diesem Sinne wünsche ich dem Russomobil sehr viel Erfolg bei seiner Fahrt durch Deutschland. In Frankreich wird diese Form der Werbung für die Sprache schon seit einigen Jahren mit großem Erfolg durchgeführt. Den selben Erfolg wünsche ich auch diesem Projekt. Und ich hoffe sehr, dass es noch erweitert werden kann. Denn: Ein Russomobil ist für Deutschland nicht genug!

Wer weiß: Vielleicht greifen wir bald diese hervorragende Idee selber auf und touren mit einem Deutschmobil durch Russland!
Ansprache Peter Franke, Vorsitsender des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften (BDWO)

Sehr geehrter Herr Botschafter,
sehr geehrter Herr Dr. Schockenhoff,
sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Förderer und Unterstützer des Russomobils,
und hoffentlich künftige Förderer und Unterstützer des Russomobils,

ich begrüße Sie im Namen des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften. Einem Verband von 80 Vereinen und Gesellschaften in ganz Deutschland, die , die sich für die Vertiefung der Beziehungen zu den Menschen in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion einsetzen, z.B. durch Bürgerbegegnungen und Partnerschaften aller Art, die Durchführung kultureller Veranstaltungen, von Vorträgen, Fachtagungen und Symposien zu politischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen, die Verbreitung von Informationen, die ein differenziertes Bild des jeweiligen Partnerlandes und da

das Angebot von Deutsch- und Russischkursen. Ich freue mich, dass Sie so zahlreich – obwohl die Anreise einzelner durch das Flugverbot verhindert wurde - zum Start des 1. Russomobils gekommen sind, dem Start eines Projektes zur Förderung der russischen Sprache und Kultur in Deutschland.

Sie wissen alle, dass immer weniger Schüler in Deutschland Russisch lernen. In diesem Schuljahr sind es erstmals weniger als 100.000 Schüler. Dieses geringe Interesse ist der kulturellen und politischen Bedeutung Russlands und des russischsprachigen Raums aber auch den intensiven und stetig weiter wachsenden kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Russischen Föderation nicht angemessen.

Seit einiger Zeit gibt es bereits einige Initiativen, die vo r diesem Hintergrund für die russische Sprache werben wie vom Deutsch-Russischen Forum „Spielend russisch lernen“ und die „Russisch kommt“-Box der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch. Diesen Initiativen wollen wir nun ein weiteres nachhaltiges Projekt hinzufügen, das Russomobil.

Die Idee zu diesem Projekt entstand Ende 2007 im Ministerium für Schule und Weiterbildung n NRW, und orientiert sich an den „Francemobilen“, die in Deutschland für die französische Sprache werben, und den Deutschmobilen, die in Frankreich für Deutsch werben. Seit 2009 fahren 11 Francmobile durch ganz Deutschland, 10 Deutschmobile durch Frankreich. Diese Mobile unterstützt vor allem von der Bosch-Stiftung sowie der französischen Regierung und den Goetheinsituten gibt es seit 2002 und ihr Erfolg ist beachtlich, denn die Sprachwahl an den von den Mobilen besuchten Schulen steig um 25 bis 50 Prozent. Prozentsätze, die wir natürlich auch erreichen wollen.

Das RussoMobil ist ein kleines Sprach- und Kulturinstitut auf Rädern. Gesteuert wird es von jungen Lektorinnen oder Lektoren aus Russland oder mit russischsprachigen Hintergrund. Spielerisch und kreativ werden sie für die russische Sprache in den Klassenzimmern deutscher Schulen werben, insbesondere in den Klassen, in denen eine Sprachwahl zum nächsten Schuljahr ansteht.

Als mobiler Sympathieträger bietet das RussoMobil neue Blicke auf das Russland von heute und den russischsprachigen Raum in seiner ganzen kulturellen Vielfalt.

Im Gepäck führt das RussoMobil mannigfaltige Materialien - von Landkarten über Spiele und Musik bis hin zu einer Minibibliothek und Informationen rund um Russland und die russische Sprache aber auch rund um den russischsprachigen Raum. Seele des Projektes sind die Kreativität und der ansteckende Enthusiasmus der Lektorinnen und Lektoren, die die Schülerinnen und Schüler für die russische Sprache begeistern wollen. Mit unkonventionellen Klassenbesuchen werben sie für Russisch, informieren über Russland und den russischsprachigen Raum. Auf diesem Wege werden in einem Schuljahr rund 20.000 Schülerinnen und Schüler an ungefähr 170 Schulen erreicht. Ziel ist es, die Schüler und Schülerinnen für die russische Sprache und Kultur zu interessieren und ihnen Ängste und Vorurteile zu nehmen. Sie sollen sehen, dass das Russische erlernbar ist und sollen motiviert werden, „Russisch“ in ihre Überlegungen zur Fächerwahl einzubeziehen.

Das Projekt wurde und wird von der russischen Stiftung Russki mir gefördert und ist damit auch ein sichtbares Zeichen für zivilgesellschaftliches Engagement. Aber natürlich bedarf es um Nachhaltigkeit für das Werben für die russische Sprache zu erreichen weiterer Sponsoren und Unterstützer, die das Projekt unterstützen, nicht nur materiell und finanziell sondern auch ideell.

Das 1. RussoMobil wird als Pilotprojekt vor allem Schulen in Berlin und Brandenburg sowie in Nordrhein-Westfalen besuchen, eingesetzt wird es aber auch in anderen Bundesländern.
Ansprache Klaus Dropmann, Vorsitzender des Russischlehrerverbandes NRW

Verehrter Herr Botschafter Kotenew,
verehrter Herr Dr. Schockenhoff, verehrter Herr Erler,
Exzellenzen,
Vertreter der Wirtschaft und des Auswärtigen Amtes,Vertreter der deutschen und russischen Presse,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor allem aber auch liebe Oksana Kogan und lieber Peter Franke!

Ohne die Initiative des BDWO und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung in NRW würden wir hier und heute nicht stehen, um nach einer langen Zeit der Vorbereitung und des Zitterns das gemeinsame russisch-deutsche Projekt eines Russomobils auf den Weg zu schicken.

Der Deutsche Russischlehrerverband als Dachverband vieler Russischlehrerverbände aus ganz Deutschland freut sich als Partner bei diesem Projekt beteiligt zu sein. Als Vorsitzender des Russischlehrerverbandes in NRW und Mitglied im Vorstand des Deutschen Russischlehrerverbandes spreche ich hier für viele Kolleginnen und Kollegen, aber auch die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die wir motivieren wollen, Russisch als Fremdsprache zu erlernen

Unser Dank gilt vor allem dem Hauptsponsor dieses einzigartigen Projektes, der Stiftung Russkij Mir.

Aufgabe der jungen russischen Lektoren und Pädagogen wird es nun sein, junge Menschen für das Erlernen der russischen Sprache zu begeistern. Dabei wird auch die spielerische Form eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Russisch ist die Sprache, in welcher unter anderem die Kommunikation zwischen der Russischen Föderation und den anderen GUS-Staaten stattfindet.
Russland hat sich in den letzten Jahren wie nie zuvor dem Ausland geöffnet und wichtige Reformen im Bereich der Wirtschaft, des Rechts und der Politik durchgeführt. Wir sind davon überzeugt, dass Russland zu einem der wirtschaftlich wichtigsten Länder der Welt werden wird. Dafür brauchen wir fähige Mitarbeiter und Übersetzer, um diese Handelsbeziehungen auszubauen und neue Märkte zu erschließen.
Dies gilt insbesondere für die großen Bodenschätze Russlands mit Gas, Öl und Kohle.

Auch die großen russischen Persönlichkeiten wir Puschkin, Dostojewskij oder Tolstoi im Original lesen zu können trägt zum besseren Verständnis dieser Werke bei.
Wen mit dem Russomobil Schülerinnen und Schüler zum Erlernen der russischen Sprache ermuntert werden sollen, so fallen diese bei der Suche nach Praktika oder Jobs bei Bewerbungen mit Russischkenntnissen gleich positiv auf.
Russisch zu lernen und zu sprechen ist eine gute Möglichkeit unter anderem bei Austauschmaßnahmen oder Besuchen in Russland neue Leute kennen zu lernen und neue Kulturen zu erschließen.

Wie sagt man so schön:
Der Besitz einer weiteren Sprache
ist der Besitz einer weiteren Seele!

Alexander Solschenizyn, einer der großen russischen Schriftsteller hat es so formuliert: „Nehmen Sie nur den Besitz, den Sie mit sich tragen können! Lernen Sie Sprachen! Erkunden Sie Länder! Schließen Sie Freundschaften! Lassen Sie Ihr Gedächtnis Ihre Reisetasche sein!“

Namens des Deutschen Russischlehrerverbandes wünsche ich dem Russomobil einen guten und erfolgreichen Start und hoffe, dass es möglichst lange durch Deutschland fährt und die russische Gastfreundschaft auch an unseren deutschen Schulen spürbar wird, vor allem für die Begleiter des Russomobils.
Zum Auftakt möchte ich der Besatzung des Russomobils als mögliche Preise für Sieger bei kleinen Spielen oder Wissenstests russische „Suschki“ und russische „Konfety“ mit auf den Weg geben. Eines dieser „konfety“ trägt den Namen „Vesna“!
Wie der Frühling uns neugierig macht auf die beginnende Blütezeit von Bäumen und Blumen, so möge diese Art von „konfety“ neugierig machen auf das Kennenlernen und Erlernen der russischen Sprache.

Einen guten Start und allzeit glückliche und sichere Fahrt mit vielen positiven Erlebnissen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!


Pressemitteilung 21.04.2010
Пресс-релиз 16.04.2010
Pressemitteilung 12.04.2010

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